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Es hätte das "Goldene Tor" sein können, der Treffer von Luca Fromm in der 40. Minute zum 0:1. Die Entstehung zum Treffer war gut und Luca traf, dicht umringt, kaltschnäutzig für Unterpreppach. Aber leider mussten wir in der Nachspielzeit den Ausgleich hinnehmen, total ärgerlich, da unsere Mannen um Trainer Jürgen Lutsch eine hervorragende Leistung erbrachten und aufgrund der Möglichkeiten drei Punkte verdient hätten. Bis zum Halbzeitpfiff hätte Unterpreppach, vor allem aufgrund des furiosen Startes, mit ein oder zwei Treffern mehr führen können.

In der 2. Halbzeit hatte Staffelstein etwas mehr Ballbesitz, aber Unterpreppach machte die Räume eng und setzte im Umschaltspiel immer wieder Nadelstiche. Als Staffelstein öffnete um etwas zählbares zu erreichen, hatte Unterpreppach drei super Konterchancen, wobei die beste auf dem Fuß von Joseph Weiß lag, als er ab der Mittellinie alleine auf den Keeper von Staffelstein zulief, ihn hätte umkurven können. "Jupp" schoss aber aus etwa 16 Metern und der Keeper der Gastgeber parrierte glänzend. "Das war unsere tausendprozentigste Möglichkeit", sagte Trainer Jürgen Lutsch nach dem Spiel. Vorher waren noch ein oder zwei Möglichkeien für Unterpreppach da, aber es fehlte der letzte Tick. Jedenfalls stand die Verteidigung der Sportfreunde souverän und Staffelstein spielte nur noch lange Bälle in des Strafraum der Unterpreppacher. Daraus entstand so gut wie keine Gefahr, einmal lenkte SF-Keeper Heiko Prill einen Distanzschuss mit guter Leistung um den Pfosten.

Gegen Ende ließen sich die Sportfreunde von der allgemeinen Hektik anstecken. Nachdem von rechts eine Flanke der Staffelsteiner den Weg nach innen fand durchquerte das Leder die gesamte SFU-Abwehr und am langen Pfosten bedankte sich dafür der Staffelsteiner Stürmer und schob zum Ausgleich ein. "Brutal ärgerlich", so das Resümee von Trainer Lutsch, der seine Mannschaft für diese Leistung bei einer Spitzenmannschaft lobt, zumal die Chancen auf Seiten der SF lagen. "Wir hätten drei Punkte verdient gehabt aber leider mussten wir mit einem die Heimreise antreten", so Lutsch. Jedenfalls war es für die Zuschauer ein erfrischendes Spiel und die mitgereisten Unterpreppacher kamen voll auf ihre Kosten. Mit so einer Leistung würden die SFU-ler noch manchem das Leben schwer machen.