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Die Sportfreunde Unterpreppach mussten sich dem SV Hafenpreppach mit 0:2 geschlagen geben. Irgendwie waren die Sportfreunde nicht richtig mit dem Kopf bei der Sache, die Körpersprache ließ ebenfalls einiges zu wünschen übrig, kein Vergleich zum Spiel in Ahorn. Dabei war die Niederlage absolut vermeidbar. Unterpreppach hatte das Spiel die meiste Zeit im Griff, allerdings kamen die Pässe in die Spitze nur selten an oder es fehlte die Unterstützung, so dass es schnell wieder in die andere Richtung ging. Die Heimmannschaft erspielte sich einige gute Chancen, aber es haperte im Abschluss oder man scheiterte am gut aufgelegten Hafenpreppacher Keeper Tobias Eckstein.

Bereits in der 17. Minute verließ Luca Herbst verletzungsbedingt den Platz, Dominic Winkelmann wurde eingewechselt. In der 37. Minute fiel dann das erste Tor für Hafenpreppach, als die Gäste ohne große Bedrängnis durch das Mittelfeld marschierten. Adrian Wolf hatte keine große Mühe den Ball an Keeper Heiko Prill vorbeizuschieben, der bei diesem Abschluss chancenlos war. Auch zuvor strich schon ein Schuss knapp am Preppacher Pfosten vorbei. Kurz nach dem Tor gab es einen berechtigten Elfmeter für Unterpreppach, nachdem Johannes Grübert im Strafraum gefoult wurde. Der gut plazierte Schuss von Julian Griebel wurde jedoch mit einer starken Parade abgewehrt (39. Minute).

Nach der Halbzeit das gleiche Bild. Unterpreppach mit Ballbesitz und Spielkontrolle, aber nach vorne ging nicht viel. In der 51. Minute fiel dann das 0:2. Der Ablauf war analog zum 0:1. Hafenpreppach marschierte ohne großen Druck durch die Unterpreppacher Reihen, Heiko Prill hatte keine Chance. Unterpreppach drängte auf den Anschluss, kam zu guten Chancen von Dominic Winkelmann und Johannes Grübert. Einige Fernschüsse und Freistöße verpufften wirkungslos. Auch Johannes Grübert musste in der 72. Minuten angeschlagen das Feld verlassen, für ihn kam Michael Walz. Zum Ende hin passierte nicht mehr viel. Unterpreppach versuchte krampfhaft den Anschlusstreffer zu erzielen, Hafenpreppach verlegte sich aufs Kontern, die zwar zum Teil gefährlich, aber letzenlich auch dank Heiko Prill im Kasten, wirkungslos blieben und es beim 0:2 blieb. Daran konnte auch Trainer Jürgen Lutsch nichts mehr ändern, der sich in der 80. Minute noch einmal selbst für Philip Mölter einwechselte.

Solche Spiele gibt es eben. Man hatte das Gefühl, dass selbst nach weiteren 90 Minuten kein Tor für die Sportfreunde mehr gefallen wäre. Jetzt gilt es das Spiel abzuhaken und nach vorne zu schauen. Am Sonntag empfangen wir zum 1. Spiel der Rückrunde den TSV Gleußen.