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Hannes Jakob von den Sportfreunden zieht ab. Patrick Lübberstedt beobachtet diese Szene. Auf dem Weg zum Auto hat mich nach dem Spiel ein älterer Herr im Elektrorollstuhl angesprochen: „Das Spiel hat keinen Sieger verdient, oder was meinst du?“ Ich meine, dem kann man voll zustimmen, auch wenn das Spiel mit Dietersdorf einen Sieger hat. Dass dieses Tor hätte nicht sein müssen, bzw. dürfen, wissen wohl selbst zwei SFU-ler, die hätten problemlos eingreifen und das Tor vermeiden können. Aber geschehen ist geschehen und Unterpreppach musste drei Punkte in Dietersdorf liegen lassen.

 Es war warm und schwül – und das Spiel ließ in keiner Phase ein „Lüftchen der Hoffnung“ auf eine mitreisende Begegnung aufkommen. Die Gastgeber spielten in der gesamten ersten Halbzeit meistens in der Unterpreppacher Hälfte und die Heimabwehr hatte geruhsame erste 45 Minuten, in denen sie etwa 25 Meter vor dem eigenen Tor stand und nicht einmal von den Sportfreunden so richtig gefordert wurden. Allerdings hatte auch Dietersdorf trotz Feldüberlegenheit keine nennenswerte Möglichkeit. Bezeichnend, dass erst nach etwa 20 Minuten Hannes Jakob einen Schuss in Richtung Dietersdorfer Tor brachte, der keine Gefahr für den Heimkeeper darstellte. Zu erwähnen noch ein Schuss vom SFU-ler Philipp Mölter kurz vor der Seitenwechsel, der dem Heimkeeper direkt in die Arme kam. In der zweiten Halbzeit dann der Siegestreffer für Dietersdorf nach einer Flanke vor das Tor der Sportfreunde von Philipp Ebert. Er hätte rauslaufen und den Ball herunterpflücken können und Daniel Limpert hätte nur 20 Zentimeter hochspringen müssen, um den Ball vom Tor weg zu köpfen. Beides geschah nicht und ein hinter Limpert stehender Gästestürmer hatte keine Mühe den Ball ins Tor der Unterpreppacher zu befördern. Die Sportfreunde hatten in der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel, konnten aber nichts Entscheidendes auf den Platz bringen, um wenigsten einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Eine vertane Möglichkeit drei Punkte einzukassieren.