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Schusspech an den Stiefeln. Dominik Winkelmann (links) verzweifelte schier an seinen guten Möglichkeiten. Eine bittere Niederlage, die aufgrund der sehr guten Möglichkeiten von Unterpreppach, vor allem in der ersten Halbzeit, nicht hätte sein müssen. Seßlach spielte etwas gefälliger, war recht ballsicher, aber hatte in der ersten Halbzeit keine einzige Chance, die nach einem Tor roch.

Alleine Dominik Winkelmann hätte für Unterpreppach mit seinen tollen Chancen in den ersten 45. Minuten und zu Beginn der zweiten Halbzeit, gut und gerne zwei bis drei Tore erzielen können. Seine strammen Schüsse, die oft häufiger im Netz des Gegners landeten, kamen meist direkt auf den Keeper von Seßlach, der allerdings auch hervorragend reagierte und so seine Mannschaft vor einem frühen Rückstand bewahrte. Auch Philipp Mölter im Sturm der Sportfreunde hatte nach Zuspiel von Winkelmann eine gute Möglichkeit, allerdings brachte er nicht den richtigen Druck hinter den Ball, sodass dieser ebenfalls pariert werden konnte. Seßlach konnte zufrieden sein, mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen zu gehen. Pech für Dominik Winkelmann, der kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit alleine auf den Seßlacher Keeper zulief, aber sein Schuss aufs lange Eck verfehlte das Tor nur knapp. Das dürfte eine Schlüsselszene gewesen sein, denn ein Tor hätte sicher der Heimmannschaft von Trainer Jürgen Lutsch, die auf allen Positionen aufopferungsvoll kämpfte, nochmals Aufschwung gegeben. Aber so ist es im Fußball, da wird man bestraft, wenn gute Möglichkeiten nicht genutzt werden. In der 69. Spielminute war es dann soweit, als ein Freistoß von Seßlach zunächst abgewehrt wurde, der dann der Nummer 7 vor die Füße fiel, sodass dieser keine Mühe hatte das 0:1 zu erzielen. Seßlach hatte kurz darauf noch einen Lattentreffer zu verzeichnen. Als Jürgen Rößner für Seßlach dann in der 78. Minute das 0:2 erzielte, war die Partie entschieden. Insgesamt gesehen, hätten die Sportfreunde auf jeden Fall mindestens einen Punkt redlich verdient gehabt.