SF Unterpreppach – Scheuerfeld 1:1 (0:1)

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie mit viel Tempo im Mittelfeld. Die Gäste aus Scheuerfeld, als Tabellendritter angereist, übernahmen früh die Initiative und versuchten mit aggressivem Pressing das Spiel an sich zu reißen. Doch auch die Heimelf hielt dagegen, sodass sich zunächst ein ausgeglichenes Duell entwickelte. In der 20. Minute dann der erste Wirkungstreffer: Nach einer Druckphase der Gäste kam der Ball zu Björn Bäzold, der eiskalt abschloss und Scheuerfeld mit 0:1 in Führung brachte – wobei Unterpreppachs „Nottorhüter“, Philipp Mölter, etwas zu weit vor dem Tor stand. In der Folge verlagerte sich das Spielgeschehen weitgehend ins Mittelfeld – viele Zweikämpfe, wenig klare Torchancen. Beide Abwehrreihen standen kompakt, die Torhüter blieben weitgehend beschäftigungslos. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es dann doch noch einmal gefährlich: UnterpreppachsHannes Jakob setzte zu einem starken Solo an, tankte sich entlang der linken Außenlinie durch und ließ dabei gleich mehrere Gegenspieler stehen. Seine präzise Hereingabe fand Lukas Langhans am langen Pfosten, der jedoch überhastet abschloss und den Ball deutlich über das Tor setzte – die große Chance zum Ausgleich blieb ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild: viel Kampf, wenig Spielfluss. Scheuerfeld wirkte spielerisch etwas reifer, ohne jedoch zwingende Chancen herauszuspielen. Die Partie schien zunehmend dem knappen Auswärtssieg entgegenzusteuern. Doch dann kam die 87. Minute – und mit ihr die entscheidende Szene: Im Strafraum der Gäste herrschte Unordnung, die Defensive bekam keinen Zugriff auf den Ball. Fabian Fuchs, Kapitän der Heimelf, reagierte am schnellsten, behielt die Nerven und jagte den Ball aus rund 12 Metern präzise ins Netz zum umjubelten 1:1-Ausgleich. In der Schlussphase passierte nicht mehr viel, sodass es bei der Punkteteilung blieb. Scheuerfeld zeigte über weite Strecken die reifere Spielanlage, doch Unterpreppach bewies Moral und wurde für sein spätes Aufbäumen letztlich nicht unverdient belohnt.