SFU-Bosp.Corburg 1:4

Nach der langen Winterpause mussten die Sportfreunde Unterpreppach in ihrem ersten Heimspiel eine bittere 1:4-Niederlage gegen den souveränen Tabellenführer Bosporus Coburg hinnehmen. Auch wenn das Endergebnis etwas zu hoch ausfiel, dominierten die Gäste das Geschehen über weite Strecken und präsentierten sich als abgezockte Spitzenmannschaft.

Von Beginn an drückte Bosporus aufs Tempo. Bereits in der 8. Minute sorgte Sergen Koc für Gefahr, als sein Abschluss nur knapp das Gehäuse verfehlte. Die Hausherren hätten aber postwendend antworten können: Johannes Grübert setzte in der 10. Minute einen Abpraller volley, doch das Spielgerät blieb in einem Knäuel von Abwehrbeinen hängen. Kurz darauf bewahrte SF-Keeper Philipp Ebert seine Mannschaft mit einer starken Parade gegen den quirligen Koc vor einem frühen Rückstand. Doch in der 18. Minute war es dann soweit: Koc, der an diesem Tag nicht zu stoppen war, erzielte aus abseitsverdächtiger Position das 0:1. Die Sportfreunde steckten jedoch nicht auf und hätten in der 36. Minute den Ausgleich erzielen müssen. Doch statt einem kontrollierten Abschluss nahm Stalla seinem besser postierten Mitspieler Brejcha das Leder vom Fuß – die große Chance war dahin.

Nach Wiederbeginn drängten die Hausherren auf den Ausgleich, doch es war erneut Bosporus, das zuschlug. In der 49. Minute schepperte ein strammer Schuss von Koc an die Querlatte – eine erste Warnung. In der 61. Minute machte der Offensivakteur es dann besser: Nach einem langen Ball enteilte er der SF-Defensive und schob eiskalt zum 0:2 ein. Nur zwei Minuten später sorgte Aydin Alparsian mit einem cleveren Heber über den weit vor dem Kasten stehenden Ebert für die Vorentscheidung – 0:3. Luca Fischer gelang in der 74. Minute zwar noch der Anschlusstreffer für die SF zum 1:3, doch die Hoffnung währte nur kurz. In der 83. Minute setzte erneut Koc den Schlusspunkt und krönte seine überragende Leistung mit seinem dritten Treffer des Tages. Mit diesem eiskalten Abschluss machte der Bosporus-Torjäger endgültig den Deckel drauf. In den Schlussminuten ließen es die Gäste dann etwas ruhiger angehen und verwalteten den hochverdienten Dreier souverän. Für die Sportfreunde bleibt die Erkenntnis, dass man zwar phasenweise mithalten konnte, gegen einen so abgeklärten Tabellenführer aber am Ende keine Mittel fand. Nun gilt es, sich schnell zu erholen und im nächsten Spiel wieder Punkte einzufahren.

 

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