Sportfreunde Unterpreppach stellen die Weichen – Spielgemeinschaft, Ehrungen und ein Blick nach vorne
Unterpreppach - Gut besucht war die Jahresversammlung der Sportfreunde Unterpreppach am Freitagabend im Sportheim. Neben den obligatorischen Berichten stand mit der Gründung einer Spielgemeinschaft mit dem FC Rentweinsdorf ein echtes Zukunftsprojekt auf der Tagesordnung. Auch verdiente Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue geehrt.
Zu Beginn erhoben sich die Anwesenden zum Gedenken an den verstorbenen Ehrenvorsitzenden Siegfried Thein sowie an das langjährige Mitglied Bruno Deublein. Ein fester Programmpunkt waren anschließend die Ehrungen: Vorsitzender Dominik Präger und Ehrenamtsbeauftragter Alfred Heinemann zeichneten für 30 Jahre Mitgliedschaft Helga Barth, Gerda Borzel, Maria Florschütz und Christopher Barth aus. Auf 40 Jahre Vereinszugehörigkeit kann Dietmar Fischer zurückblicken. Bereits 50 Jahre halten Stefan Kollmer und Gerhard Oppelt den Sportfreunden die Treue. In seinem Bericht ließ 1. Vorsitzender Dominik Präger das Vereinsjahr Revue passieren. Auf dem Spielplan standen unter anderem eine Skifahrt, ein Fischessen, das Sonnwendfeuer, eine Mundartrally sowie die Weihnachtsfeier. Für die kommenden Monate kündigte er unter anderem einen Schiedsrichterlehrabend, das 150-jährige Jubiläum der Feuerwehr Unterpreppach sowie weitere Veranstaltungen an. Insgesamt fanden im Jahr 2025 fünf Vorstandssitzungen statt. Auch abseits des grünen Rasens wurde angepackt: Im Sportheim erhielten die Sitzmöbel neue Polsterungen, ein Zaun wurde gerichtet und ein Holztor installiert. Zudem wurden für die Platzbewässerung verschiedene Anschaffungen getätigt. Präger informierte weiter, dass derzeit eine neue Homepage erstellt wird, die Mannschaft mit neuer Sportbekleidung ausgestattet werden soll und eine neue Ehrenordnung in Arbeit ist. Aktuell zählen die Sportfreunde 325 Mitglieder.
Den sportlichen Teil der ersten Mannschaft übernahm 2. Vorsitzender Gerald Oppelt. Er blickte auf den Saisonabschluss sowie den aktuellen Tabellenstand. Bester Torschütze der Saison 2024/25 war Luca Fischer mit 14 Treffern, gefolgt von Johannes Jakob mit acht Toren. Erneut durfte sich die Mannschaft über einen Fair-Play-Preis freuen. Veränderungen gibt es auf der Trainerbank: Philipp Müller steht in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung, sein Nachfolger wird Frank Geuß (bisher TV Ebern). Über die zweite Mannschaft berichtete Jürgen Lutsch. Hier trafen Martin Göcke und Dominic Winkelmann in der Spielzeit 2024/25 jeweils siebenmal und waren damit die treffsichersten Akteure. Positives wusste Philipp Mölter aus dem Nachwuchsbereich zu vermelden: Die gemeinsam mit Johannes Becht ins Leben gerufene Bambini-Mannschaft U7 entwickelt sich sehr erfreulich. Sorgen bereitet dagegen der AH-Bereich. AH-Spielleiter Christian Rauscher sprach von einer schwierigen Situation: Beim Training seien oft nur wenige Spieler anwesend, die Kaderdecke werde immer dünner. Wie es hier weitergehen könne, sei derzeit noch offen. Das Kindertanzen, geleitet von Sandra Ossowsky, läuft hingegen reibungslos – dies bestätigte ihr Ehemann Peter Ossowsky. Kassier Christian Rauscher berichtete von einem geordneten Kassenstand, mahnte jedoch, zukünftige Ausgaben und Anschaffungen sorgfältig abzuwägen. Kassenprüfer Heinrich Seuß bescheinigte ihm eine einwandfreie und gewissenhafte Arbeit. Zum Abschluss erläuterte Vorsitzender Dominik Präger ausführlich die Regularien der Spielgemeinschaft mit dem FC Rentweinsdorf, die in der kommenden Saison an den Start gehen soll. Mit lobenden Worten meldete sich Ehrenvorsitzender Helmut Will zu Wort: Er dankte allen Engagierten im Verein und hob besonders die Arbeit der drei Vorsitzenden Dominik Präger, Gerald Oppelt und Philipp Mölter hervor, die nicht nur organisatorisch führen, sondern auch dann zupacken, wenn auf oder neben dem Platz helfende Hände gebraucht werden.

Das Foto zeigt von links nach rechts: 1. Vorsitzender Dominik Präger, Stefan Kollmer, Helga Barth, Dietmar Fischer, Gerad Borzel, Maria Florschütz, Christopher Barth und Gerald Oppelt. Foto: Helmut Will