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Alfred Heinemann, meist wird er „Appes“ gerufen, dürfte im Sportverein bekannt sein „wie ein bunter Hund.“ Aber auch ihn wollen wir im Reigen der Vorstellungen nicht vergessen, weil ja doch viele neue Spieler im Verein sind, die mit der Vita von „Appes“ nicht so vertraut sein dürften. Geboren ist er in Unterpreppach am 23. Mai 1951 , also sowohl von Geburt als auch im Verein in Unterpreppach ein echtes „Urgestein“. "Da er einmal Schriftführer bei den Sportfreunden werden wollte", hat er die Realschule in Ebern besucht und den Beruf eines Industriekaufmannes erlernt. Zuletzt, bis zu seinem Ruhestand, war der heute 66jährige als Sachbearbeiter im Qualitätsmanagement bei der Firma Michelin in Hallstadt tätig. Die Frage, wo er Fußball gespielt hat, erübrigt sich bei „Appes“ eigentlich. Für ihn gilt zeitlebens das Motto: „Einmal SFU immer SFU.“ Mit Fußball hat er im Jahr 1968 als 17jähriger begonnen. Wie erfolgreich, darüber gibt es keine Aussagen. Jedenfalls war er in allen Mannschaften dabei, zuletzt bei der AH, bis ihm sein Knie die "rote Karte" zeigte. Sauerbraten, Bohnakern und Brathering hat er am liebsten auf dem Teller. „Appes" ist seit vielen Jahren verheiratet, hat vier Kinder, zwei Mädels und zwei Buben, wovon ein "Ableger", Ingo, ebenfalls im Sportverein sehr engagiert ist. Auch ist er stolzer Opa von mehreren Enkelkindern.

Als Lieblingsvereine beim Fußball nennt er drei Vereine, was auch eher eine Ausnahme ist, wobei er auf die Reihenfolge Wert legt: 1. Sportfreunde Unterpreppach, 2. 1860 München und 3. Hamburger Sportverein. Hobbys von ihm sind der Fußball, wenn auch nunmehr "nur" als Zuschauer, er fehlt auch ganz selten bei einem Spiel der Sportfreunde. „Appes“ ist eher ein, wie unser leider viel zu früh verstorbener Klaus Cichon immer sagte, ein „Papierener“, weshalb er auch Briefmarken sammelt und Eishockey ist auch eine Sportart, der er zugetan ist. Ach ja, nicht zu vergessen: Appes ist schon fast "Berufslinienrichter" bei den Spielen der Sportfreunde. Einige Male musste er auch schon die Fahne abgeben, wenn sein Temperament mit ihm zu sehr durchgegangen ist. Das Amt des Schriftführers hat er seit Vereinsgründung im Jahr 1968 inne, ist ununterbrochen in der Vorstandschaft tätig und ist auch Gründungsmitglied bei den Sportfreunden, war früher Schüler- und später AH-Leiter. „Da ich zu den Vereinsgründern gehöre und alle Höhen und Tiefen mitgemacht habe, freut es mich besonders, das bei den SF fast immer ein gutes Vereinsleben und -klima geherrscht hat und ich auch heute als `Alter` noch immer einen guten Draht zu den Jungen habe, mich mit ihnen und fast allen anderen im Verein gut verstehe oder verstand“, sagt Appes.

Anmerkung Helmut Will:

„Appes hat mich als 2. Vorsitzenden zunächst sechs Jahre und als 1. Vorsitzenden dann noch 14 Jahre begleitet. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis, uns gegenseitig mitunter `auf den Arm` genommen aber niemals in böser und verletzender Absicht. Es hat gepasst Appes und passt noch. Das wollte ich als Ehrenvorsitzender an dieser Stelle auch mal dazu sagen.“