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Kein Witz und auch kein Aprilscherz: Marcel Leibold ist am 9.8.91 in „Witzenhausen“ geboren. Als Erklärung gibt der heute 26jährige dazu an, dass in diesem Ort jedes Jahr Weltmeisterschaften im „Kirschkernweitspucken“ ausgetragen werden. Will mich Marcel veräppeln? Der Gedanke kam mir, weshalb ich mal gegoogelt habe – und tatsächlich, Kirschkernspucken in Witzenhausen ist zu einem echten hessischen Event geworden. Die Deutsche Meisterschaft im Kirschkern-Weitspucken oder Kirschstein-Weitspucken findet bei der Kesperkirmes in der hessischen Gemeinde im Regierungsbezirk Kassel statt. Wer mal schauen möchte: https://www.youtube.com/watch?v=XtNQ2DKpzI0. Marcel hat an der Realschule Ebern die Mittlere Reife abgelegt und an der Berufsoberschule Coburg im Jahr 2013 die Fachhochschulreife erlangt. Gelernt hat er Bürokaufmann und aktuell ist er Masterstudent für Maschinenbau. „Ich habe erst 2007 in der eigenen B-Jugend von Unterpreppach unter Jugendtrainer Jürgen Lutsch das Fußballspielen erlernt“, sagt Marcel. Darauf folgte die A-Jugend in Unterpreppach, bis hin zur zweiten Mannschaft der Sportfreunde. „Meine fußballerische Karriere beendete ich 2011 abrupt, unter dem legendären Erfolgscoach `Nick` (Berthold Schor), sagt Marcel. Eine Verletzung war der Grund.

Das Marcel nicht mehr gegen den Ball treten kann, oder nur noch bedingt, fällt ihm nicht leicht. Er war ein „beinharter“ Fußballer, der Zweikämpfe nie scheute, ja sie suchte, wobei er sich nicht schonte. Offensichtlich ist er ein „Allesesser“, denn ein Lieblingsgericht nennt er nicht, isst aber, wie er sagt „viel.“ In einer Beziehung ist er nach seinen Worten gegenwärtig nicht. Er gesteht: „Ein richtiger Fußballfan für eine Bundesligamannschaft bin ich nicht, empfinde aber Sympathie für den Glubb.“ So wurde aus einem geborenen Hessen ein „Franke.“ Mountainbiking nennt er als eines seiner Hobbys und auch sein ehrenamtliches Engagement für die Feuerwehr in seinem Heimatort Reutersbrunn.

Seit der laufenden Saison ist Marcel Spielleiter der 1. Mannschaft in Zusammenarbeit mit Berthold Schor. „Ich finde es bei den Sportfreunden besonders schön, da es neben dem Spielbetrieb auch ein sehr intaktes und gut organisiertes Vereinsleben gibt“, sagt Marcel, dem die Sportfreunde auf seinem weiteren beruflichen Weg alles Gute wünschen.

Ingo Heinemann ist am 24.07.79 in Bamberg geboren, ist also (noch) 38 Jahre alt. In Ebern hat er an der Realschule die mittlere Reife abgelegt und sich entschlossen Polizeibeamter zu werden. Seit einigen Jahren verrichtet er bei der Polizeiinspektion Ebern heimatnah seinen Dienst. Bei seinem Stammverein, den Sportfreunden, hat er im Jahr 1988 mit dem Fußballspielen begonnen und hat nie mit dem Gedanken gespielt den Verein zu wechseln, ist den Sportfreunden bis zum heutigen Tag treu geblieben. Dampfnudeln und Maultaschen nach „Omas Art“ ist seine Lieblingskost, auch andere verachtet er nicht. Ingo ist in einer festen Beziehung und hinsichtlich höherklassiger Fußballvereine kein Fanatiker, wenngleich ihm der TSV 1860 München etwas am Herzen liegt. Klassische Hobbys hat er offensichtlich nicht, zählt aber die Sportfreunde Unterpreppach, für die er einiges an Zeit investiert, zu „seinem Hobby.“ Bei den Sportfreunden war Ingo Spielleiter der 2. Mannschaft, im Vergnügungsausschuss tätig, zweiter und dritter Vorsitzender. Aktuell ist er im Vereinsausschuss tätig, betreut die Homepage- und Facebookseite der Sportfreunde, ist mit für die Organisation des Wirtschaftsbetriebes zuständig, geht auf Sponsorensuche, erstellt die Plakate für die Fußballspiele der Sportfreunde und zählt zum erweiterten Hausmeister-Team. Er engagiert sich auch bei der örtlichen Feuerwehr, faulenzt mal gerne, verreist hier und da mal und geht gerne in Urlaub. Ingo sagt: „Ich liebe diesen Verein und solange ich noch einigermaßen mit den Jungs mithalten kann, möchte ich auch Fußball spielen, jetzt noch in Herrenmannschaften, später bei unserer AH.“ Er hofft, dass er noch lange gegen den Ball treten kann und verletzungsfrei bleibt. „Ein Kreuzbandriss reicht mir“, sagt Ingo. Der Zusammenhalt und das Klima im Verein ist für ihn „unbeschreiblich super“ und er möchte seinen Teil beitragen, damit das so bleibt. Sein Apell geht an alle die sich dem Verein verbunden fühlen, sich in die Arbeit des Vereins einzubringen, damit die Aufgaben auf möglichst viele Schultern verteilt werden können.

Alfred Heinemann, meist wird er „Appes“ gerufen, dürfte im Sportverein bekannt sein „wie ein bunter Hund.“ Aber auch ihn wollen wir im Reigen der Vorstellungen nicht vergessen, weil ja doch viele neue Spieler im Verein sind, die mit der Vita von „Appes“ nicht so vertraut sein dürften. Geboren ist er in Unterpreppach am 23. Mai 1951 , also sowohl von Geburt als auch im Verein in Unterpreppach ein echtes „Urgestein“. "Da er einmal Schriftführer bei den Sportfreunden werden wollte", hat er die Realschule in Ebern besucht und den Beruf eines Industriekaufmannes erlernt. Zuletzt, bis zu seinem Ruhestand, war der heute 66jährige als Sachbearbeiter im Qualitätsmanagement bei der Firma Michelin in Hallstadt tätig. Die Frage, wo er Fußball gespielt hat, erübrigt sich bei „Appes“ eigentlich. Für ihn gilt zeitlebens das Motto: „Einmal SFU immer SFU.“ Mit Fußball hat er im Jahr 1968 als 17jähriger begonnen. Wie erfolgreich, darüber gibt es keine Aussagen. Jedenfalls war er in allen Mannschaften dabei, zuletzt bei der AH, bis ihm sein Knie die "rote Karte" zeigte. Sauerbraten, Bohnakern und Brathering hat er am liebsten auf dem Teller. „Appes" ist seit vielen Jahren verheiratet, hat vier Kinder, zwei Mädels und zwei Buben, wovon ein "Ableger", Ingo, ebenfalls im Sportverein sehr engagiert ist. Auch ist er stolzer Opa von mehreren Enkelkindern.

Als Lieblingsvereine beim Fußball nennt er drei Vereine, was auch eher eine Ausnahme ist, wobei er auf die Reihenfolge Wert legt: 1. Sportfreunde Unterpreppach, 2. 1860 München und 3. Hamburger Sportverein. Hobbys von ihm sind der Fußball, wenn auch nunmehr "nur" als Zuschauer, er fehlt auch ganz selten bei einem Spiel der Sportfreunde. „Appes“ ist eher ein, wie unser leider viel zu früh verstorbener Klaus Cichon immer sagte, ein „Papierener“, weshalb er auch Briefmarken sammelt und Eishockey ist auch eine Sportart, der er zugetan ist. Ach ja, nicht zu vergessen: Appes ist schon fast "Berufslinienrichter" bei den Spielen der Sportfreunde. Einige Male musste er auch schon die Fahne abgeben, wenn sein Temperament mit ihm zu sehr durchgegangen ist. Das Amt des Schriftführers hat er seit Vereinsgründung im Jahr 1968 inne, ist ununterbrochen in der Vorstandschaft tätig und ist auch Gründungsmitglied bei den Sportfreunden, war früher Schüler- und später AH-Leiter. „Da ich zu den Vereinsgründern gehöre und alle Höhen und Tiefen mitgemacht habe, freut es mich besonders, das bei den SF fast immer ein gutes Vereinsleben und -klima geherrscht hat und ich auch heute als `Alter` noch immer einen guten Draht zu den Jungen habe, mich mit ihnen und fast allen anderen im Verein gut verstehe oder verstand“, sagt Appes.

Anmerkung Helmut Will:

„Appes hat mich als 2. Vorsitzenden zunächst sechs Jahre und als 1. Vorsitzenden dann noch 14 Jahre begleitet. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis, uns gegenseitig mitunter `auf den Arm` genommen aber niemals in böser und verletzender Absicht. Es hat gepasst Appes und passt noch. Das wollte ich als Ehrenvorsitzender an dieser Stelle auch mal dazu sagen.“

„Dietzi“, wie Johannes von vielen gerufen wird, ist am 21.05.1991 in Lichtenfels geboren. Der heute 26jährige  hat seine Kind- und Jugendzeit in Ebern verbracht und die dortige Realschule besucht. Von Beruf ist er Industriemechaniker und bei seinem Arbeitgeber als stellvertretender Leiter der CNC-Fertigung tätig. Seine ersten fußballerischen Schritte hat er in Unterpreppach in der E-Jugend mit fünf Jahren getan. Nachdem er in der B-Jugend des TV Ebern ein Gastspiel gegeben hatte, kehrte er wieder nach Unterpreppach zurück. Dort hat der „Flügelflitzer“ schnell in der ersten Mannschaft Fuß fassen können und es ist bewundernswert, wie schnell er nach einem Sturz wieder auf den Füßen steht, aus dem Stand weiter flitzt, nach vorne marschiert oder sich bei seinem Gegenspielern „fest beißt.“ Auch beißt er gerne in „Schäuferla“, garniert mit Wirsing und Klöß wie Johannes sagt und damit zeigt, dass er der fränkischen Kost zugetan ist. In einer festen Beziehung ist er gegenwärtig nicht und hat sich den 1.FC Nürnberg als höherklassigen Verein auf seine Fahne geschrieben.

Neben dem Fußball, gegenwärtig ist er aufgrund einer Verletzung „auf Eis gelegt“, sitzt er gerne im Sessel seines Fahrrades um durch die Gegend zu Touren. Die Sportfreunde freuen sich in Johannes einen stets zuverlässigen Platzwart zu haben, der aus sonst immer dabei ist und mit anpackt, wenn es im Verein etwas zu tun gibt. Er hat im wahrsten Sinn ein „Herz für die Sportfreunde“ was an folgender Aussage deutlich wird: „Der Verein ist wie eine riesige Familie, wer diese wieder verlässt ist selbst schuld.“ Danke Johannes für diese Aussage und weiterhin viel Spaß bei und mit den Sportfreunden.

Anmerkung Helmut Will: Auch die Eltern von Johannes, Michaela und Günter, sind den Sportfreunden sehr verbunden, wie es auch schon sein Opa Werner war.

Florin Koch kommt aus Dörflis. Geboren ist er am 06.01.1997 in Würzburg. Der heute 20jährige legte im Jahr 2015 sein Abitur ab und befindet sich in einem dualen Studium als Finanzwirt. Er war schon bei einigen Vereinen, um dort als Kind und Jugendlicher seine fußballerischen Fähigkeiten zu zeigen und zu fördern. Seine Fußballschuhe schnürte er als Vierjähriger im Jahr 2001 beim FC Neubrunn in der G-Jugend, einem Nachbarort seines Heimatdorfes Dörflis. Sein Talent am Ball wurde erkannt - in der F- und E-Jugend kickte er beim FC Sand am Main. Anschließend lief er von der E- bis C-Jugend beim FC Haßfurt auf um später, noch in der C-Jugend, zum TV Ebern zu wechseln, wo er im Jugendbereich bis zur A-Jugend spielte. Bevor er in dieser Saison zu den Sportfreunden wechselte war er beim TV Ebern ein Jahr im Herrenbereich auf dem Platz. „Meistens in der 2. Mannschaft, einige Einsätze hatte ich auch in der Bezirksligamannschaft des TV Ebern“, sagt Florian. Geschwister hat er keine. Gerne hat er Nudeln mit Shrimps auf dem Teller und ist dem FC Bayern sehr zugetan. Florian befindet sich in einer festen Beziehung und hat neben seinem Interesse am Fußball auf ein Faible für Musik und Klettern.

„Ich habe mir vorgenommen immer positiv zu denken, positiv zu bleiben“, sagt Florian, der sich zum Ziel gesetzt hat mit den Sportfreunden in diesem Jahr das „Maximale rauszuholen.“ Er würde sich freuen nach Abschluss der Runde mit Unterpreppach möglichst weit oben in der Tabelle zu stehen. Wie sieht es für ihn in die Zukunft gesehen sportlich aus? „Das kann ich gegenwärtig noch nicht abschätzen, ich muss sehen wohin mich mein Studium bringt“, sagt der sympathische junge Mann. „Ich fühle mich bei den Sportfreunden super aufgenommen und sehr wohl. Was in diesem Verein möglich gemacht wird, ist unglaublich, macht weiter so“, lautet sein Lob und sein Wunsch für die Sportfreunde. Ein tolles Kompliment, wie wir meinen. Danke dafür Florian.

Seit dieser Saison schnürt Christian Griebel die Fußballschuhe für die Sportfreunde Unterpreppach. Er ist am 28. Januar 1986 in Bamberg geboren und hat im Jahr 2002 seinen Realschulabschluss gemacht. Danach absolvierte er in den Jahren 2002 bis 2005 eine Ausbildung als Industriekaufmann bei der Firma FTE in Ebern, wo er heute auch noch beschäftigt ist. Das Fußballspielen hat der Kottendorfer mit sechs Jahren beim SC Lußberg-Rudendorf begonnen. In den Jahren 1992 – 1998 spielte er dort in der F- und D-Jugend. Von 1998 bis 2004 kickte Christian in der C- und A-Jugend bei beim VfR Kirchlauter, danach noch bis 2013 in der der ersten Mannschaft in der A- und Kreisklasse beim gleichen Verein. Im Spieljahr 2013 wechselte er zum TV Ebern, wo er meistens in der 2. Mannschaft in der Kreisklasse zu finden war. Teilweise hatte er auch Einsätze in der 1. Mannschaft des TV Ebern in der Bezirksliga.

In diesem Jahr ist er zu den Sportfreunden Unterpreppach gewechselt. Seine Lieblingsposition auf dem grünen Rasen ist das zentrale Mittelfeld. Christian hat einen Bruder und auf dem Teller verachtet er Lasagne und Pizzas nicht. Endlich mal einer, der als seinen Lieblingsverein den 1. FC Nürnberg, einen der kleineren hochklassigen Vereine in Bayern nennt. Derzeit fristet er ein Singledasein. Fußball steht bei Christian ganz vorne aber er schwingt sich auch gerne in den Fahrradsattel und unternimmt sehr gerne etwas mit Freunden. „Das wichtigste ist sein Leben zu genießen, glücklich zu sein, das ist alles was zählt“, sagt Christian und definiert damit sein Lebensmotto. Sportlich ist es für ihn wichtig Spaß am Fußball zu haben. „Dann kommt auch der Erfolg“, sagt er, vor allem wenn es jeder Spieler schafft seine Leistung abzurufen. „Dann ist auch eine Spitzenplatzierung möglich“, sagt der 31jährige.

Philipp Ebert ist am 10. Juli 1998 in Bamberg geboren, also 19 Jahre alt. Zunächst hat er die Grundschule in Rentweinsdorf besucht und über den M-Zweig die Mittlere Reife erlangt. Er ist Bürokaufmann bei der Firma Gelder & Sorg und dort aktuell im Verkauf tätig. Die Fußballschuhe hat er im Alter von fünf Jahren beim SV Heubach geschnürt. Zwei Jahre später, 2005, wechselte er zum TV Ebern und hat dort im Tor gespielt. Mit der A-Jugend ist er beim TV Ebern in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Auch war er Ersatztorhüter in der Herrenmannschaft des TV Ebern in der Bezirksliga. „Ich habe ein Spiel in der ersten Mannschaft bestritten und sonst stand ich mehrere Spiele bei der zweiten Mannschaft in der Kreisklasse zwischen den Pfosten“, sagt Philipp. Seine Lieblingsposition auf dem Spielfeld: „Schwierige Frage“, lacht Philipp der Torhüter ist. Da bleibe nur eine Antwort, meint er und sagt: „Klar, zwischen den Torpfosten.“ Er hat noch einen älteren Bruder und eine ältere Schwester. Ein Lieblingsgericht habe er nicht, meint Philipp. „Ich esse alles was mir so schmeckt.“ Den FC Bayern München nennt er als seinen Favorit in der Bundesliga. Zurzeit hat er keine Freundin. Neben seiner Vorliebe für den Fußball begibt er sich gerne in felsiges Gelände. „Gerne bin ich zum Wandern in den Bergen unterwegs und reise auch gerne durch die Welt.“ Mit dabei immer seine Kamera, denn er fotografiert auch leidenschaftlich. Sein Lebensmotto: „Lebe jeden Tag als wenn es dein letzter wäre.“ Sein Ziel bei den Sportfreunden ist es dazu beizutragen, dass die 1. Mannschaft zu Rundenschluss unter den ersten fünf Mannschaften zu finden ist und dass die 2. Mannschaft den Klassenerhalt schafft. Um hier mit eingreifen zu können wünscht sich Philipp, dass er möglichst bald seine Verletzung auskuriert hat, um seine Mitspieler auf dem Feld unterstützen zu können. Gute und vollständige Genesung wünschen die Sportfreunde dem jungen sympathischen Mann natürlich auch und das er sich im Verein in Unterpreppach wohl fühlen möge.

Fabian  F u c h s   ist am 05.03.1996 in Haßfurt geboren, er ist also 21 Jahre alt. In seinem Heimatort Ebern hat er die Grundschule und dann später die Realschule absolviert. Danach schloss er eine Ausbildung zum Industriekaufmann ab. Seit zwei Jahren arbeitet er im elterlichen Betrieb, der ortsansässigen renommierten Metzgerei Fuchs. „Im letzten Jahr habe ich die Meisterprüfung zum Metzgermeister absolviert und den Betriebswirt für das Handwerk“, sagt Fabian. 

Mit dem Fußballspielen begann er im Alter von sechs Jahren beim TV Ebern und spielte für diesen 15 Jahre lang. „Alle Jugendklassen habe ich beim TVE durchgespielt.“ Er spielte in der 2. Mannschaft der Kreisklasse beim TV Ebern, war auch in der 1. Mannschaft in der Bezirksliga aufgelaufen. Wo sieht er sich selbst auf dem Platz am liebsten? „Am meisten Spaß habe ich auf der `6er-Position`, sagt Fabian und meint, dass dort seine fußballerischen Fähigkeiten am besten zur Geltung kommen. Fabian hat eine sechs Jahre ältere Schwester. Sein Lieblingsgericht? „Ein gutes Rindersteak“, sagt der Metzgermeister, wie könnte es auch anders sein. Wie selbstverständlich sagt Fabian, der aktuell keine Freundin hat, dass er „natürlich Bayern-Fan“ ist. Fit hält sich de 21jährige neben dem Fußballspielen auch im Fitnessstudio, und, so sagt er, „ich fahre auch gerne Mountainbike.“ Hat er ein Lebensmotto? „Man sollte immer an sein Ziel glauben, dann wird man es auch schaffen“, zeigt sich „Fabi“ überzeugt. 

Mit Blick auf die Sportfreunde Unterpreppach, seit dieser Saison sein neuer Verein sagt Fabian, dass nach seiner Meinung in der Mannschaft sehr viel Potential steckt. „Auf und auch neben dem Platz“, grinst er. „Wenn es gelingt eine positive konstante Leistung abzurufen, spielen wir sicher unter den ersten Dreien der Liga mit“, meint der sympathische und freundliche Metzgermeister, der gegenwärtig in Urlaub ist. „Ich bin in Unterpreppach von allen sehr gut aufgenommen worden und freue mich auf jedes Training und auf die Spiele die vor uns liegen“, resümiert Fabian.

Jonas Ludewig kehrte vom TV Ebern zu den Sportfreunden zurück. Geboren ist er am 5. Oktober 1991 in Bamberg, also derzeit 26 Jahre alt. Nach einer Mittleren Reife die er an der Realschule in Ebern ablegte, lernte er bei der Firma FTE in Ebern Industriekaufmann. Dort ist er im Einkauf als Materialeinkäufer tätig. Nebenberuflich absolvierte er ein Studium zum Betriebswirt erfolgreich. Seine fußballerische Karriere begann in Unterpreppach und beim TV Ebern. Er spielte in der D- und C-Jugend bei der damaligen Spielgemeinschaft TSV Pfarrweisach/FC Frickendorf. B-Jugend spielt er beim TV Ebern. Sein zweites B- und die beiden ersten A-Jugendjahre kickte er wieder für die Sportfreunde Unterpreppach. Fünf Saisons spielte der anschließend in der 1. Mannschat der Sportfreunde, ehe er den Sprung in die Bezirksliga beim TV Ebern wagte. In der ersten Bezirksligasaison ist er bei jedem Spiel aufgelaufen. „Da war ich mächtig stolz und die Erfahrungen in der Bezirksliga haben mich als Fußballer und Mensch reifen lassen“, sagte Jonas. Nun trägt er wieder die Farben der Sportfreunde Unterpreppach und spielt gerne mit „der wahnsinnig tollen Truppe Fußball.“

Jonas hat eine Schwester und auf seinem Teller hat er gerne Nudeln mit unterschiedlichen Variationen und Soßen. Auch ein gutes Steak vom Gasgrill verachtet er nicht. Höherklassig ist sein „Glubb“ der 1. FC Nürnberg. Seit sieben Jahren führt er eine glückliche Beziehung mit seiner Sarah und wohn mit ihr in Rentweinsdorf. Er gesteht: „Mein größtes Hobby ist die Feuerwehr.“ Bei der Feuerwehr in Rentweinsdorf ist er Kommandant und auch der jüngste Kreisbrandmeister im Landkreis Haßberge. Gerne unternimmt er mit seiner Freundin Sarah Spaziergänge oder geht in Biergärten. „Sollte ich noch ein paar Minuten Freizeit finden jogge ich oder fahre eine Runde mit meinem Mountainbike“, sagte Jonas. Allgemein liebt er sämtliche Sportarten, auch wenn man ihm das auf den ersten Blick nicht ansehe. „Ich sehe oft bei Feuerwehreinsätzen wie schnell ein Unglück passieren kann bzw. wie schnell auch ein Leben vorbei sein kann. Deswegen ist mein Motto wirklich jeden Tag zu leben, als wäre es der Letzte. Gerade wenn man jung ist sollte man das tun, auf das man Lust hat. Sehr gerne lache mit Freunden und freue mich auch über die kleinsten Dinge im Alltag.“  

Seine sportlichen Ziele sind primär verletzungsfrei zu bleiben und Spaß am Fußball zu haben. „Ich möchte so oft es geht bei den Trainingseinheiten und Spielen dabei sein, jedoch gehen meine Feuerwehraktivitäten ganz klar vor. Allerdings wäre ich kein Fußballer, wenn ich nicht jedes Spiel gewinnen möchte. Damit verbunden sind auch hohe Ansprüche an mich selbst. Mit der Stimmung in der Mannschaft und dem Engagement im Training, werden sich die Erfolge irgendwann von alleine einschleichen“ meint Jonas. Dank sagt er allen Vereinsverantwortlichen der Sportfreunde für die super Vereinsführung und das Klasse drum herum. „Die Rahmenbedingungen sind für die Kreisklasse einfach grandios. Weiterhin möchte ich mich bei unserem Trainer Konstatin Körner und allen Neuzugängen bedanken, dass sie den Schritt nach Unterpreppach gewagt haben und sich so wahnsinnig schnell auf und neben dem Platz integriert haben. Aber auch die Spieler, welche schon länger bei den Sportfreunden sind, gehen mit der Situation sehr professionell um und haben die Neuen super aufgenommen. Ich wünsche mir und den Sportfreunden weiter viel Spaß auf und neben dem Platz und natürlich auch Siege wenn der „Bomber“ mal nicht dabei ist.“

Die gute Seele im Verein - Norbert Oppelt

Von Helmut Will

Unterpreppach – Die Mähsaison ist in diesem Jahr zu Ende. Grund einmal jenen Dank zu sagen, die sich für die Pflege der Spielfelder bei den Sportfreunden einsetzen. Allen voran Norbert Oppelt. Jeder Verein, jede Einrichtung, ist auf die Hilfe von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern angewiesen. Ohne sie würde es im Vereinsgetriebe knirschen. Meist stehen diese Leute nicht so im Focus. So einer ist Norbert Oppelt aus Unterpreppach, seit vielen Jahren ein fleißiger Helfer im Hintergrund bei den Sportfreunden. Ihm wollen wir, stellvertretend für alle anderen Helferinnen danken. In diesem Dank sind für die Pflege der Sportplätze auch Johannes und Jannik Oppelt (Sohn und Enkel), sowie Ralph Schönfelder, eingeschlossen.

„Ich bin auch schon in die Jahre gekommen und werde bald 77 Jahre“, sagt Norbert Oppelt. Er ist 1942 in Unterpreppach geboren, Gründungsmitglied bei den Sportfreunden, Mitglied bei der Jugendblaskapelle, der Feuerwehr und bei den Reservisten. „Vereinsleben ist mir wichtig, es gibt mir was, da ist man unter Menschen“, sagt der Senior, der mit 61 Jahren in Rente ging. Bei den Sportfreunden ist er eine wichtige Stütze, was die Pflege der beiden Rasenspielfelder des Vereins betrifft. Als Platzmäher war er schon bei einigen Vereinsvorsitzenden tätig. Norbert Oppelt überlegt und sagt: